Stiftung Bächtelen

Ort: Wabern
Typologie: Wohnen
Bauzeit: 2011 – 2013
Status: Realisiert
Bauträgerschaft: Stiftung Bächtelen

 

Das Gebäude aus dem Jahre 1971 wurde von einem bekannten Berner Architekturbüro erstellt.
Zwei in der Höhe um ein Geschoss versetzte Gebäudekörper ordnen sich um eine zentrale Erschliessungsanlage an und umfassen acht Wohnungen und vier Studios.
Die Stiftung Bächtelen hat Ende 2011 einen Wettbewerb für die Sanierung des Personalhauses der Stiftung ausgeschrieben.
Das Gebäude ist in der damals vorherrschenden Konstruktionsweise mit zweischaligem Verbandmauerwerk (ohne Dämmung) sowie teilweise tragenden Innenwänden erstellt worden.
Die Decken und die beiden Untergeschosse sind aus Beton. Auf der östlichen Seite des Gebäudes ist, in den Hang integriert, eine Einstellhalle angebaut. Diese ist nicht Bestandteil des Projektes.
Das Flachdach wurde noch nie ersetzt. Die Haustechnikinstallationen befinden sich in ursprünglichem Zustand.
Die Wärmeerzeugung wurde ersetzt, hat aber die Lebensdauer bereits wieder erreicht. Die Elektroinstallationen und Verteilungen sind teilweise erneuerungsbedürftig. Der Ausbaustandard des Gebäudes entspricht einer Mietwohnung.
Es werden keine zusätzlichen Schallschutzmassnahmen vorgesehen.
Die neuen Installationen und Einbauten haben den heutigen Vorschriften zu entsprechen.
Die Bauherrschaft beabsichtigt, das Gebäude mindestens in Minergiestandard zu sanieren.
Das erarbeitete Projekt sieht folgende Interventionsebenen vor:

• Der gesamte Dämmperimeter wurde saniert und energetisch stark verbessert.
Die Zertifizierung nach MINERGIE-P ist erreicht worden.
• Umfassende Flachdachsanierung
• Das Gebäude soll gemäss der Norm für behindertengerechtes Bauen angepasst werden.
• Im Erdgeschoss soll eine Vergrösserung der KITA erreicht werden.
• Die Liegenschaft soll an die Holzpellet Fernheizung angeschlossen werden.
• Komplette Innensanierung
• Anpassung der Grundrisse an die heutigen Raumbedürfnisse.
• Vergrösserung der Balkone
Im Rahmen dieser Komplettsanierung wurde durch bbpartner der Bauträgerschaft vorgeschlagen, eine allfällige Verdichtung im Inneren prüfen zu lassen.
Im Rahmen der Flachdachsanierung könnte eine Aufstockung vorgeschlagen werden, welche zusätzlichen Raum für die Bewohner schaffen soll.
Eine entsprechende Voranfrage bei der Gemeinde schaffte Klarheit und setzte die gesetzlichen Rahmenbedingungen, in welcher eine Verdichtung stattfinden konnte, fest.
Drei zusätzliche Wohneinheiten konnten dadurch an einem gut erschlossenen Standort erstellt werden.

Angrenzend an das Areal der Hoffmann Neopac AG liegt das Areal der Fritz Stalder AG. Erfreulicher Weise durfte bbpartner auch diesen Neubau konzipieren.
Das Konzept des Ausstellungspavillons Fritz Stalder AG hängt eng von der Tätigkeit des Unternehmens ab. Küchen sind häufig Holzkonstruktionen die vor grosse durchgängige Mauern gebaut werden.
Ähnlich dieser Bauweise schlägt das Projekt eine Sichtbetonmauer vor, woran sich eine Holzkonstruktion „anlehnt“.
Die Sichtbetonmauer fügt sich klar in die Geometrie der bereits erbauten Strukturen der umgebenden Produktionshallen der beiden Betriebe.